Dienstag, 6. November 2007

Entspannt im Workflow




Montag, 5. November 2007

Die Weichblende, die an manchen Stellen benutzt wird, hätte man sein lassen können. Die entscheidende Szene wurde mit Musik übergossen und im wahrsten Sinne des Wortes vergeigt. Die Erzählerstimme interpretiert zu oft, statt nur zu berichten, aber The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford ist viel besser als ich dachte. Konfuse Schießereien, die Jämmerlichkeit einer Banditen-Legende, Männergelächter als Brauch faschistischer Hyänen. Verängstigte Jungs und ihre Revolver. Ein bisschen mehr Nüchternheit und der Film wäre richtig groß.





Sonntag, 4. November 2007

Wenn in Deutschland mal wieder dem Gedenken gedacht wird, dem wo man auch gedenken muss: 1 | 2. Was zu dem Stuttgarter Krampf nicht erwähnt wird: Da hat sich wohl ein Tübinger Gschaftlhuber wichtig gemacht, der einem kirchlichen Gedenktag in Stuttgart mehr Durchschlagskraft verleihen wollte (stand zu lesen im hiesigen Lokalblatt, Ausgabe 3.9., S.1). Zum Speien, wie auf diese Weise ausgerechnet der Protestantismus den 9. November vereinnahmt, um irgend jemand das Tanzen zu verbieten. Aber nun ist ja Stuttgart einer der gruseligsten Orte in Deutschland, es passt schon. Die Berliner Pleite? Ach, Berlin.





Newton calling





Death by Stollenkonfekt.





Samstag, 3. November 2007

Stay rude, stay rebel




Animals





Er gewinnt hier fast so etwas wie Würde. Wie sich die Fiktion des Kamingesprächs in der Auflösung der Kulisse auflöst, und wie schon eine Kamera bereitsteht, die Auflösung zu dokumentieren.





Wagner finden erstaunlich wenige Vernunftbegabte lächerlich. Das gilt als große Oper und der Bildungsbürger investiert großzügig in seine Gänsehaut.





Für "demokratischen Sozialismus" fehlen in Deutschland ja zwei Grundvoraussetzungen: Demokratie und Sozialismus.





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