Sonntag, 14. Mai 2006


Der emotionale Impact von Räuber-Hotzenplotz-Cassetten aus den Siebzigern. Ich liebte die Fee Amaryllis. Und bei der Selbstverdammung des Petrosilius Zwackelmann schüttelt es mich noch heute.






Ökologen. Ein Forschungsprojekt. Derzeit werden doch Mengen von Pollen in den Boden eingewaschen. Unmengen. Hat das denn eine Bedeutung und einen Zweck? Und was geht mit horizontalem Gentransfer? Tanzt dort unten jetzt die DNA?





Samstag, 13. Mai 2006



Du bist doch nicht etwa aufgeregt.






Ich weiß nicht. Stylemäßig macht mir die Jacke dieses SEK-Polizisten erhebliche Bauchschmerzen.






In den Mühlen der Fürsorge.





Freitag, 12. Mai 2006


Schlussfolge






Eklat. Wieder mal. Art. 139.





Donnerstag, 11. Mai 2006


You know how it is.





Mittwoch, 10. Mai 2006


Lauffen am Neckar. Literaturtage des VS Baden-Württemberg. Lesung. Feuerwehrhaus, Samstag, 13.5., 11 Uhr. Ich lese unter anderem:

Im Schatten der Raffinerie

Neuerdings dieses Aural. Bei Zimmertemperatur flüssig und schimmernd wie Gold. Treibt normale Benziner. Gefriert unter Null zu schweren Nuggets, den Kindern eine Freude. Ungiftig, schmeckt nach Himbeer, kalorienfrei. Die Diätindustrie wird aufmerksam. Aural ist ein Schmiermittel, ist Aural auch ein Heilmittel? Es wirkt gegen Heuschnupfen, Anämie und Karbunkel. Erste Versuche laufen, bei Schimpansen alles positiv. Aural wird gern genommen. Ursprung unbekannt. Manche orakeln: Bei allfälliger Aktivität der Sonnenflecken - ist Aural ein Produkt von Protuberanzen? Die Raffinerie weiß von nichts. Sie ist gegen Aural, es schadet ihr geschäftlich. Ein Forscher beobachtet: Als Plasma macht Aural die seltsamsten Sprünge. Es sieht nicht gut aus für Einstein und Planck. Viel Bohei auf allen Kanälen. Lasse mich nicht bezirzen. Man weiß, so was kommt und geht. Weiterschreiben an meiner Kulturgeschichte des Mehls, einundzwanzigster Band jetzt.







Hana-Bi. So viel besser als Falling Down. Wie Takeshi Kitano den Herrn Nishi gibt, das weiß man gar nicht, wie so etwas gehen soll. Das rechte Auge, von dem man eine ganze Weile glaubt, es sei ein Glasauge. Bis sich das als Irrtum herausstellt, was die Physiognomie Kitanos noch beeindruckender macht. Wie die Situationen in diesem Film entwickelt werden, die die extremen Gewaltausbrüche gleichzeitig vollkommen logisch und undramatisch machen. Musste manchmal an Brecht denken. Die Malerei Kitanos ist furchtbar, aber sie dient in diesem Film ihrem Zweck sehr gut. Die Musik hingegen hätte jemand anders machen sollen. Mächtiger Film.





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