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Freitag, 2. September 2011

Meat [größer]





Dienstag, 30. August 2011

Neuerdings eine Sony SLT-33 in der Hand gehabt. Ach, es ist schon eine andere Art Fotografie, wenn der Fokus sofort da ist. Und es rauscht so wenig. Und es ist alles so schön scharf. Die zu warme Farbtemperatur bei den Standardeinstellungen / bei automatischem Weißabgleich: geschenkt. Die Nachbearbeitung zeigt einen schmerzhaft deutlichen Unterschied zu meiner braven LX3. Um mit der ansprechende Ergebnisse zu bekommen, muss ich Pixel schubsen wie Bob der Baumeister. Die Bilder aus der Sony brauchen gar nicht viel Nachbearbeitung. Und jetzt kündigt Sony die Nex-7 an. Ach, ach, ach.





Montag, 29. August 2011

Körperschmuck-Trends immer brutaler!





Samstag, 27. August 2011

How it begins to end [größer]





Mittwoch, 24. August 2011

CDU. Jetzt übertreibst du.





Ich schrieb damals (2001):

Zentral geführte Unternehmen ab einer gewissen Größe sind Staaten. Diese Staaten befinden sich in Privatbesitz und unterliegen noch weit weniger einer demokratischen Kontrolle als die sogenannten demokratischen Staaten selbst. Wie der beschleunigte Prozess der Kapitalkonzentration, vor allem in den Schlüsselbereichen des Energie- und Telekommunikationsmarktes in den letzten zehn Jahren gezeigt haben sollte, schafft Konkurrenz keinen Wettbewerb, sondern Monopole. Das strategische Ziel eines Unternehmers, der einen großen Konzern voranbringen will, ist es, ein demokratisch nicht kontrolliertes Monopol, d.h. einen Staat im Staat zu schaffen, der besondere Dienstleistungen oder besondere Produkte allein zur Verfügung stellt. Es ist für ein solches Unternehmen absolut notwendig, einen entscheidenden Einfluss auf die politische Sphäre auszuüben, verschwiegen und routiniert öffentliche Gelder abzuschöpfen, gleichzeitig aber ständig auf eine immer weitere Verringerung seiner Steuerlast und der sonstigen sozialen Verpflichtungen zu dringen. Es muss mit der Macht eines Imperiums Konkurrenten niederwalzen und gleichzeitig nach außen hin ein Herold der freien Marktwirtschaft sein, es muss seinen Charakter als Staat im Staat andauernd leugnen, damit die noch nicht unmittelbar beeinflussten Teile der politischen Klasse seine Macht nicht mit Argwohn beobachten und eventuell Schauprozesse initiieren, um ihre eigene Macht zu schützen. Den Bilderbuchfall eines solchen Imperiums haben wir in der Firma Microsoft, welches die Firma ist, die alle Firmen gerne wären.

Zehn Jahre später ist Apple die Firma, die alle Firmen gerne wären.





The Fog of War. Das alte Krokodil sitzt da und weint, ein bisschen. Errol Morris gibt ihm auf wunderbare, subkutan wirksame Weise die Gelegenheit, sich selbst zu demontieren ("just enough rope to hang himself").

Das Gespräch wird von McNamara geführt und kontrolliert, aber die Bilder und die trügerisch leichte Musik von Philip Glass strafen das Krokodil Lügen. Wenn es um die moralischen Kalamitäten im Zusammenhang mit der Tötung von (mind.) 100.000 Einwohnern Tokios am 9./10.3.1945 geht, addiert der Film in rasender Geschwindigkeit die Verluste, die anderen japanischen Städten durch die Brandbomben zugefügt wurden - es hat immer ein bisschen mehr gegeben als zu zugibst, Krokodil.

"Aber!" sagt McNamara mit erhobenem Zeigefinger, wenn er sich selber in Gefahr sieht, moralisch zu schlecht weg zu kommen. Die Schlüsselszene hat gar nichts mit dem Zweiten Weltkrieg oder dem Vietnamkrieg zu tun. Als Funktionär bei Ford ließ McNamara Experimente durchführen, bei denen Totenschädel in verschiedener Verpackung ein Treppenhaus hinunter geworfen wurden - neue Sicherheitsmerkmale sollten für Ford-Autos entwickelt werden. Der Film zeigt dazu genau das: Totenschädel, die in verschiedenen Verpackungen ein Treppenhaus hinunter geworfen werden. Der Subtext, den McNamara gerne hätte: "Ich bin zwar ein altes Krokodil, aber! - ich habe auch Menschenleben gerettet. Vielleicht genau so viele, wie ich vernichtet habe. Break even, oder?" Der Subtext, den der Film bereitstellt: McNamara möchte gern mit seinen Auskünften ein moralisches Sicherheitssystem für sich selber schaffen. "Ich falle aus großer Höhe, aber! - da mein Selbstbild gut gepolstert ist, bleibt es beim Aufprall heil."

Am deutlichsten weint das Krokodil, als es sich daran erinnert, wie es einen Platz für die Beerdigung John F. Kennedys ausgesucht hat. Wer hinsieht, sieht ein paar Tränen. Wer genauer hinsieht, sieht einen bis in die Fingerspitzen auf Gehorsam und Gefolgschaft getrimmten Technokraten, der sein Gewissen immer dann auszuschalten wusste, wenn es darauf ankam. So dass es jetzt blütenrein ist. McNamara mit Albert Speer zu vergleichen, ist inhaltlich falsch, aber strukturell richtig.

Die wahre Lektion aus dem Leben Robert McNamaras? Schaut euch das Krokodil an. Und dann rette sich, wer kann.





Dienstag, 23. August 2011

I love you, Google News.





Sonntag, 21. August 2011

Pseudogriechische Keramik (mp3)





Dienstag, 16. August 2011

Loner Lisa [größer]





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